Die ARA Birmensdorf steht als leistungsfähige, moderne und umweltorientierte Infrastruktur im Dienst von sechs Gemeinden. Ihre Entwicklung zeigt eine kontinuierliche Anpassung an technische, ökologische und gesellschaftliche Anforderungen – von der klassischen Abwasserreinigung der 1970er-Jahre bis zur hochmodernen Spurenstoffelimination sowie Produzentin erneuerbarer Energie in der Gegenwart.
In den 1950er- und frühen 1960er-Jahren wuchsen die Gemeinden im Reppischtal stark. Mit der zunehmenden Bautätigkeit, der Industrialisierung und dem steigenden Lebensstandard nahmen auch die Abwassermengen und die Belastung der Gewässer deutlich zu. Die Gemeinden leiteten die Abwässer direkt in die Reppisch, was zu sichtbaren hygienischen und ökologischen Problemen führte.
Gleichzeitig verschärften Bund und Kanton Zürich schrittweise die gesetzlichen Vorgaben zum Gewässerschutz. Mit dem eidgenössischen Gewässerschutzgesetz von 1955 und den darauffolgenden kantonalen Vollzugsvorschriften wurde klar, dass künftig leistungsfähige zentrale Abwasserreinigungsanlagen erforderlich sein müssen.
1963 - 1966
Erste Abklärungen und regionale Zusammenarbeit
1967 - 1968
Politische Entscheidungsfindung
1969
Formelle Gründung des Zweckverbands
1973
Inbetriebnahme der ARA Birmensdorf
1993
Ausbau der biologischen Reinigungsstufe
2001
Modernisierung der Schlammbehandlung
2012
Entscheid für eine umfassende Erneuerung
2014
Spatenstich und Beginn des Grossumbaus
2014 - 2019
Modernisierung und Kapazitätserhöhung
2016
Neue gesetzliche Anforderungen zu Mikroverunreinigungen
2004
Neubau Düker Wehr
2021
Volksabstimmung zur EMV-Stufe
2022
Spatenstich für die EMV-Anlage
2025
Inbetriebnahme der EMV-Stufe
2025
Photovoltaik-Faltdach: Energiegewinnung und Schutz kombiniert